Am letzten Wochenende fuhr ich nach Ottenstein in Österreich, um am Backwaterman teilzunehmen.
Ich hatte mich dafür im November letzten Jahres angemeldet, weil es einer der ganz wenigen Wettbewerben im Freiwasserschwimmen in 2020 war, der stattfand.
Ich habe dann am Samstag zunächst am Samstag am 7km-Wettbewerb teilgenommen, den ich nach 2:18,25 Std. als insgesamt 38. von 49 Finishern beendete und im Ottensteiner Stausee stattfand.
Dazu wurde man mit einem Passagierschiff zum Startpunkt gebracht, der gleichzeitig der Wendepunkt für die 14km-Schwimmer war, die einige Zeit vor uns gestartet waren und wo jeder Schwimmer von einem kleinen Elektroboot begleitet wurde.
Nachdem ich diesen Wettbewerb im Neoprenanzug geschwommen war, entschloß ich mich, den 3km-Wettbewerb etwa 2 Stunden nach dem Erreichen der Ziellinie des ersten Wettbewerbs nur in Badehose zu schwimmen.
Ich erreichte das Ziel nach 1:02,08 Std. als 31. von 37 Teilnehmern.
Am nächsten Tag nahm ich im benachbarten Dobra-Stausee am zunächst ausgeschriebenen 6,5km-Wettbewerb teil, der aber aufgrund der niedrigen Wassertemperatur im unteren Teil des Stausees verändert wurde und nur noch 5,5 km Länge hatte.
Dazu wurde man mit einem Reisebus zum Startpunkt gebracht, der dazu Straßen und Wege benutzte, die ich kaum mit dem PKW befahren hätte können.
Nach einer kleinen Wanderung durch eine Burgruine erreichten wir den Startplatz.
Nach dem Start ging es zunächst zur Staumauer, die wir dann entlang schwammen, um dann am Startpunkt wieder vorbeizukommen und dann über mehrere Biegungen das Ziel erreichten. Diesmal belegte ich in 1:41,43 Std. den 23. von 36 Plätzen.
Die Schwimmen fanden in einer einzigartigen Natur statt und wer die knapp 900 km Anreise von meinem Heimatort auf sich nehmen will, findet eine klasse Veranstaltung vor.