Beim Wettkampf in Köln am Wochenende 25./26. August 2018 hatte ich mir ein Mammutprogramm vorgenommen:

Der Beginn "zum Einschwimmen" war am Samstag die 500m-Distanz. Dabei konnte ich in 9:46 min. meine Altersklasse gewinnen:

Danach schwamm ich noch die 2,5 km in 53:54 min.

Am Sonntag konnte ich zunächst die 5 km in 1:53,25 Std. bewältigen, bevor ich die 1.250 m in Angriff nahm. Die Zeit von 27:08 min. war noch ganz ok, aber bei den abschließenden 2,5 km jedermann in 1:03,30 Std. war ich 10 Minuten langsamer als am Vortag. Dabei war mein Kraftverbrauch über die beiden Tage deutlich erkennbar - immerhin war in dabei gesamt 11.750m geschwommen.

Ein Wochenende später nahm ich an den Freiwassermeisterschaften des Bezirks Aachen in Eschweiler teil, wo ich die 5 km in 1:53,43 Std. und die 1.250 m in 28:49 min. bewältigte.

Ein Höhepunkt des Schwimmjahres sollte für mich dann in Bled / Slovenien werden, wo ich an den Masterseuropameisterschaften teilnahm.

Jedoch hatte ich übersehen, daß am Sonntag bei meinem geplanten Start über 5 km es nicht nur eine Startzeit um 10 Uhr gab, sondern viele weitere Startzeiten, so daß ich bis zur Abfahrt meines Flixbusses das Ziel noch nicht erreicht hätte. So mußte ich auf diesen Start verzichten und schwamm nur am Samstag die 3km in 57:20 min. 

Realistisch betrachtet war das eine zu gute Zeit - meine Vermutung auf eine etwas zu kurze Strecke wurde dann von anderen Schwimmern auch bestätigt.

geschwommen wurde in Bled in wunderbarer Umgebung

Start einer Startgruppe

Im Oktober konnte ich meinen Jahresurlaub mit 2 Veranstaltungen in Italien schmücken.

Zunächst nahm ich in der Nähe von Genua am der Veranstaltung "Swim the Island" teil, wo bei der längeren Strecke um eine kleine Insel 2x herum geschwommen wurde und bei der kürzerern einmal bis kurz davor. Über die 1.800m benötigte ich 42:14 min., wofür zum Teil die Sicherheitsboje verantwortlich war, die wir vom Veranstalter erhielten. Mit der Boje bekamen wir eine viel zu kurze Kordel (oder ist mein Bauch einfach zu dick ?? ), so daß ich nicht wie auf der Anleitung angegeben die Boje so festmachen konnte, daß noch ein Stück Kordel zum Abstand halten von meinem Körper genutzt werden sollte. 

So hatte ich ständig das Gefühl, daß ich die Boje immer wieder unter das Wasser zog, was mich also sicherlich etwas ausbremste. Weiterhin schwamm ich dabei ohne Neoprenanzug.

Bei der längeren Strecke hatte ich mir eine längere Kordel besorgt und schwamm mit Neoprenanzug die 6 km in 2:06,20 Std.

Nach meinem eigentlichen Urlaub setzte ich dann über eine Woche später nach Sardinien über, wo ich am Swim Trek Sardinia teilnahm, wo sich rund 50 Schwimmer trafen, um an 3 Tagen 3 Schwimmen über verschiedene Distanzen und auch unterschiedlichen Strecken zum Teil in Naturschutzgebieten zu absolvieren.

Am ersten Tag standen 6 km auf dem Plan, die ich in 1:40,50 Std. bewältigte. Das war ein Punkt zu Punkt-Kurs, so daß wir den Vorteil eines Schiebewindes nutzen konnten und im Nachhinein wurde unsere Vermutung auf "zu kurze Strecke" auch noch bestätigt.

Am nächsten Tag standen 8 km auf dem Programm. Vor dieser Streckenlänge hatte ich richtig Bammel, da ich in diesem Jahr diese Streckenlänge noch nicht an einem Stück geschwommen war. Es lief aber überraschend gut und so konnte ich in 2:46,48 Std. finishen. 

Am letzten Tag stand die kürzeste Strecke auf dem Programm. Unter vorgehaltener Hand wurde schon darüber gemunkelt, der Kurs wäre etwas länger - sozusagen als Ausgleich für den ersten Tag.

Erstmals war es ein Rundkurs und auf dem "Heimweg" schlugen uns die Wellen nur so entgegen. Die sogenannten 5 km beendete ich in 1:55,15 Std., also rund 15 Minuten langsamer als die angeblichen 6 km vom ersten Tag.

Trotz der fehlerhaften Streckenlängen eine klasse Veranstaltung - man schwamm in glasklarem Wasser und sah jede Menge Fische usw. 

Auch das Drumherum war sehr gut gestaltet und auch die Unterkunft war 1a.

Blick von unserer Unterkunft 

Im Vordergrund eines der Motorboote, die uns zum Start der Schwimmen brachte und uns beim Schwimmen absicherte