In Oberhausen gibt es nicht so viel „Hochwertiges“, was es in sportlicher Hinsicht so gibt.

Über ein Jahrzehnt lang spielten die Basketballmädels in der 1. Bundesliga, wo man immerhin schon einen Vizemeistertitel, 2 x den 3. Platz und zuletzt 2012 den Pokalsieg holen konnte.

New Basket Oberhausen besteht jetzt seit 20 Jahren und ging im Wesentlichen aus den Vorgängervereinen SG Osterfeld, Bero Oberhausen und Contilack Oberhausen hervor.

Alle 3 Vorgängervereine spielten auch in der 1. Bundesliga und haben vor allem im Jugendbereich etliche deutsche Meisterschaften geholt.

Der Ursprung all dieser Vereine war Anfang der 70er-Jahre ein Lehrer am Berha-von-Suttner-Gymnasium, der dort eine „Basketball AG“ einrichtete und mit dem Schulteam 1973 Schuleuropameister wurde.

Außerdem wurde sein Schulteam 12 mal Deutscher Meister.

Daneben war er lange Jahre auch Trainer der jeweiligen Vereinsmannschaften, wovon ein guter Teil aus „seiner Schule“ stammte.

Auch dort holte er mehrere Deutsche Meistertitel, allerdings nur in der Jugend.

Auch damals konnte man im oberen Feld der Bundesliga nur mithalten, wenn man wenigstens 2 gute Ausländer im Team hatte.

Dagegen wehrte sich Dieter Brauner ( das ist der besagte Lehrer ) immer, so dass die Vereinsmannschaft häufiger die 1. Bundesliga verlassen musste, aber immer wieder den Aufstieg schaffte.

Vor etwa 10 Jahren zog er sich aus der Vereinsarbeit heraus und danach wurden bei New Basket Oberhausen auch Ausländer ins Team geholt.

So spielten zumeist US-Amerikanerinnen, aber auch Spielerinnen aus Holland oder den Fidschi-Inseln im Team.

Valerie Nainima von den Fidschi-Inseln wird als MVP ausgezeichnet

Jahrelange Spielerinnen in Oberhausen - hier gemeinsam im Nationalteam 2011: von links Lea Mersch (Nr. 4), Sarah Ausrmann (Nr. 8) und Birte Thimm ( Nr. 12)

Seit nunmehr rund 30 Jahren habe ich so gut wie kein Heimspiel verpasst und war auch schon bei etlichen Auswärtsspielen.

Einige Jahre lang konnte man im Mannschaftsbus als Fan gegen einen kleinen Unkostenbeitrag mitfahren.

Nach dem sportlichen Abstieg 2016 entschied man sich, nicht in der 2. Bundesliga anzutreten, sondern die 1. Mannschaft in die Regionalliga antreten zu lassen.

Der Mannschaftsbus im Jahr 2013 an der Haltestelle an der Halle Ost