Am 05./06.11.2011 fuhr ich wieder nach Marl, um den Titel vom letzten Jahr als Teilnehmer mit der weitesten Strecke zu verteidigen.

Nachdem ich im Vorjahr 32,8 km erreicht hatte, war einige Stunden vor Ende der Veranstaltung klar, dass ich diese Marke übertreffen würde. Nachdem ich bei einer Pause ein Plakat entdeckt hatte, aus dem hervorging, dass die Siegerehrung einige Tage später im Rathaus Marl stattfinden würde, begann ich mit einem Organisator darüber zu diskutieren, wie ich denn den Pokal bekommen würde, da ich an diesem Termin nicht teilnehmen würde. Der Organisationsvertreter sagte mir zu, mir den Pokal bei einer anderen Veranstaltung in Oberhausen, wo er als Kampfrichter tätig wäre, mitzubringen.

Ich erreichte schlußendlich 38 km, wobei mich vor allem ärgerte, dass in den hellen Tagesstunden auf meiner Bahn "Kind und Kegel" unterwegs waren, die einem immer wieder zu Tempeänderungen, abruptem Abbremsen und kräftezehrende Überholmanöver gezwungen haben. Bei meiner Nachfrage, ob ich nicht auf der letzten Bahn des Hallenbads schwimmen dürfe, da dort ausnahmslos Schwimmer unterwegs waren, die im etwa mein Schwimmtempo absolvierten, bekam ich als Antwort, dass dort nur Mitglieder der 3 veranstaltenden Vereine schwimmen dürften.

Kurz vor Ende der Veranstaltung berichtete man mir, dass ich diesmal den Pokal als Gewinner nicht bekommen würde, weil ein Schwimmer aus dieser Vereinsbahn mehr geschwommen wäre. Er hatte am Ende 40 km absolviert, die ich wohl bei Teilnahme "in einer besseren Bahn" und dem Wissen, dass für einen Sieg mehr Kilometer vonnöten wären, auch erreicht bzw. übertroffen hätte.

Das ist dann wohl der Heimvorteil. Als Konsequenz habe ich seitdem nicht mehr bei der Veranstaltung in Marl teilgenommen - im Folgejahr konnte ich zum gleichen Zeitpunkt wie die Veranstaltung in Marl stattfand in Bedburg meinen persönlichen Rekord auf 43,3 km steigern.